Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image

Working Today | June 22, 2017

Scroll to top

Top

Verstecken hilft nicht

Verstecken hilft nicht

Man ist nirgends vor ihnen sicher. Jeder kennt sie und weiß, wie unliebsam sie sein können. Manchmal tauchen sie innerhalb kürzester Zeit auf, um den Tag ordentlich zu vermiesen. Die Rede ist von Problemen.

Ein Problem bedeutet, dass es ein Hindernis gibt. Um es aus dem Weg zu räumen, muss man es entweder überwinden oder sich verstecken. Obwohl Probleme in den meisten Fällen nur vorübergehend auftreten, rufen sie sofort eine emotionale Reaktion in uns hervor. Oft lassen wir die Emotionen über die folgenden Handlungen entscheiden. Das kann mitunter fatale Folgen haben!

Emotionen

Entscheidungen, die aus Emotionen hervorgehen, unterscheiden sich in ihren Konsequenzen klar von rationalen und aus Werten heraus getroffen Entscheidungen. Ein Arbeitnehmer, der sich nicht wertgeschätzt und wichtig genug fühlt, entscheidet sich aus emotionalen Gründen dafür, einen furchtbaren Job anzunehmen, da dieser eine wichtige Bezeichnung hat. Erfüllen wird ihn die Arbeit nicht. Es handelt sich also um Entscheidungen, die man rational so nicht treffen würde.

Werte

Entscheidungen können aus verschiedensten rationalen Beweggründen getroffen werden. Dabei können sie sich entweder nach den Werten oder Emotionen ausrichten. Die Orientierung an Werten, bedeutet nicht, dass andere Faktoren, die zur Entscheidungsfindung beitragen können außen vor bleiben müssen. Werte können beispielsweise Zufriedenheit, Erfüllung, Anerkennung und Geld sein. Dinge also, die wir als erstrebenswert erachten. Eine Entscheidungsart, die dazu führt, dass wir im Einklang mit unseren Werten sind. Dies führt zu erheblich besseren Ergebnissen.

Entscheidungen

Bessere Entscheidungen verlangen nach besseren Bedingungen, unter denen sie getroffen werden. Um ein Problem rational zu bearbeiten, stellen Werte eine unterschätzte Möglichkeit dar. Sie erlauben uns, das eigene Handeln an den persönlichen Werten auszurichten und es somit für uns selbst vertretbar zu machen. Dazu muss man jedoch seine eigenen Ideale und Werte kennen und von ihnen überzeugt sein.

Was will ich?

Viele Menschen nehmen sich nicht die Zeit, um über ihre eigenen Werte nachzudenken. Ohne sie tendieren wir aber dazu, unsere Entscheidungen anhand von irgendwelchen Informationen, die wir gesammelt haben, zu treffen und das ist kontraproduktiv. Es ist ebenfalls ein Trugschluss zu glauben, dass Entscheidungen durch das Sammeln weiterer Informationen immer besser getroffen würden. Oft brauchen wir selbst nur ein klares Verständnis davon, was wir eigentlich wollen und wofür wir stehen.

In der Realität?

Wer seine eigenen Werte und Ziele noch nicht klar definiert hat, sollte anfangen, über sie nachzudenken. Das Aufschreiben der Ergebnisse hat dabei zwei Vorteile. Zum Einen macht es einen großen Unterschied, seine Gedanken geschrieben zu lesen. Zum Anderen müssen Dinge klar definiert werden, um sie kurz und bündig aufzuschreiben.
Beim Auftreten eines Problems, können von nun an die klar definierten Werte bei der Entscheidungsfindung hinzugezogen werden. In der Realität bedeutet das, dass der Mitarbeiter nicht den Job mit der aussagekräftigen Beschreibung annimmt, sondern den, von dem er glaubt herausgefordert und anerkannt zu werden