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Working Today | September 21, 2017

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So sieht das ideale Büro der Zukunft aus

So sieht das ideale Büro der Zukunft aus

Laut neuesten Studien sind weder Großraumbüros noch Bürozellen ideal als Arbeitsplatz. Beide Bürokonzepte beeinflussen die Produktivität der Mitarbeiter eher negativ. Naja, nicht wirklich überraschend… Das hätten wir uns denken können. Aber wie soll das ideale Büro also aussehen? Hier ist was die Wissenschaftler dazu meinen:

Der perfekte Arbeitsplatz laut neuesten, wissenschaftlichen Studien

Raumkonzept:

Im idealen Büro sollten offene und geschlossene Bereiche miteinander harmonieren. Eine moderne Arbeitsumgebung besteht aus synergetischen Überlagerungen von Arbeitsaktivitäten, Organisationsstrukturen und Mitarbeiterkommunikation. Es geht darum die Produktivität durch die Anregung von Interaktion und Kommunikation zu steigern. Geschlossene Besprechungsbereiche sowie kleinere Büros, je nach Funktionen, sorgen für die nötige Privatsphäre. Die geschlossenen Räume sollten jedoch mit offenen Bewegungsbereichen verschmelzen. In diesen treffen die Mitarbeiter der verschiedenen Abteilungen und Positionen aufeinander. Somit wird die interne Kommunikation gefördert und ein familiäres Ambiente geschaffen. Bei den offenen Bereichen kann es sich um Pausenecken oder offene Entspannungsbereiche handeln. Auch Steharbeitsplätze regen zur Bewegung und Kommunikation an und sind ergonomisch gesehen eine sinnvolle Ergänzung. Es kann sich dabei auch nur um ein Stehpult mit einem Telefon handeln. Das Raumkonzept muss Platz zum Atmen und Kommunizieren bieten. Die Abwechslung macht das ideale Büro aus.
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Fenster und Beleuchtung:

Licht übt einen maßgeblichen Einfluss auf unseren Biorhythmus aus. Die steuernde Wirkung des Lichts in Bezug auf unseren Schlaf-Wach-Rhythmus ist wissenschaftlich erwiesen. Eine Studie der Northwestern University in Chicago des Jahres 2013 belegt, dass Mitarbeiter, die in Büros mit Fenstern arbeiten, nachts besser schlafen und produktiver sind als Leute, die in fensterlosen Büros arbeiten. Es sollte also soviel Tageslicht wie möglich für die Bürobeleuchtung genutzt werden. Zusätzlich ist eine dynamische Raumbeleuchtung nötig. Eine Kombination aus einer direkten und indirekten, energieeffizienten Allgemeinbeleuchtung sowie einer direkten, auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Arbeitsplatzbeleuchtung hat sich als optimales Lichtkonzept erwiesen.
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Farben:

Laut Farbpsychologen beeinflussen die Farben die Stimmung und das Wohlbefinden. Farben entscheiden mit darüber, wie wohl man sich fühlt oder wie motiviert oder produktiv man ist. Blautöne erzeugen Ruhe und fördern die Konzentration. Gelbtöne wirken schwerelos, heiter und stimulierend und wirken sich positiv auf die Kommunikation aus. Rot wirkt anregend und belebend und Grün wird mit Natürlichkeit und Frische assoziiert. Im Büro sollten farbliche Akzente gesetzt werden, sowohl mit angestrichenen Wänden als auch mit Möbeln. Übertreibe es jedoch nicht: Drei Farben pro Raum sind genug.
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Pflanzen:

Eine Studie des deutschen Automobilherstellers BMW ergab, dass Pflanzen einen positiven Einfluss auf den Lärmpegel, das Staubaufkommen und das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeiter haben. Pflanzen reinigen die Luft, erzeugen Sauerstoff, liefern genügend Luftfeuchtigkeit und sorgen somit für ein besseres und gesünderes Arbeitsklima.
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Luftqualität:

Neben Pflanzen ist ein Luftreiniger eine effektive Lösung und eine essenzielle Investition für die Gesundheit der Mitarbeiter. Luftreiniger verbessern das Raumklima und verringern die Anfälligkeit für Allergien und Krankheiten.

Akustik:

Lärm verursacht Stress. Amerikanische Psychologen der Cornell University belegen in einer Studie, dass bereits relativ geringer Lärm stressfördernd wirkt und die Leistungskapazität beeinträchtigt. Ein gutes Raumkonzept kann den Lärmpegel erheblich senken. Die Pausenbereiche und Meetingpoints sollten sich zum Beispiel außerhalb der Bürobereiche befinden. Die Kommunikation soll gefördert werden, aber ohne die Konzentration negativ zu beeinflussen.

Kunst:

Kunstwerke können als Bestandteil der Raumgestaltung eingesetzt werden und das Corporate Image widerspiegeln. Es sollte jedoch großen Wert auf die Auswahl und das Platzieren der passenden Kunst- und Designobjekte für die Büroräume gelegt werden, denn je nach Farbe, Form und Stil kann ein Kunstobjekt die Stimmung und das Wohlbefinden der Mitarbeiter positiv oder eher negativ beeinflussen. Also vielleicht eher ein Monet als Goyas schwarze Gemälde…
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In einer inspirierenden, dynamischen und ergonomischen Umgebung macht das Arbeiten einfach mehr Spaß, was sich wiederum positiv auf das Wohlbefinden und die Produktivität auswirkt.