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Working Today | July 23, 2017

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Selbstvertrauen – Ich bin nicht gut genug

Selbstvertrauen – Ich bin nicht gut genug

So richtiges „Muffensausen“ kennt jeder. Wir ertappen uns dabei, wie wir an unseren eigenen Fähigkeiten und Eigenschaften zweifeln, voller Angst, es nicht zu schaffen. Dabei sind Zweifel an sich nicht grundsätzlich schlecht, sondern helfen uns dabei Entscheidungen zu treffen. Durch Zweifeln können wir Ereignisse und das eigene Handeln infrage stellen und anhand verschiedener Faktoren bewerten oder neu beurteilen.
Dauerhafte Selbstzweifel und die Frage, „ob ich gut genug bin“, bereiten jedoch nicht nur schlaflose
Nächte und nervöse Mägen. Sie können dazu führen, dass Menschen hinter ihren Möglichkeiten bleiben, sie dem Teufelskreis der Prokrastination verfallen oder sich der Körper durch die dauerhafte psychische Belastung mit Beschwerden zu Wort meldet.

Warum dieses endlose Zweifeln?

In unserer Welt bedeutet das ‚Scheitern‘ in einer Sache nicht nur, ein Ziel nicht erfüllt, sondern ebenfalls persönlich versagt zu haben. Scheitern wirkt sich auf die Wahrnehmung der Wertigkeit eines Menschen aus. Das lernen wir in vielen Fällen spätestens mit den ersten Schulnuten. Was daraus entstehen kann, ist die Angst vor Ablehnung.
Ebenso spielen unrealistische Ziele und Standards und Perfektionismus eine Rolle.
Als dritte Ursache kann fehlendes Selbstvertrauen genannt werden. Dies kann mitunter die Folge der ersten beiden Punkte sein.
Dauerhafte Selbstzweifel können jeden Menschen betreffen, egal wie erfolgreich er oder sie ist. Für diejenigen, die ihre Nächte nicht mehr grübelnd und unruhig im Bett verbringen wollen, gibt es jedoch Hilfe.

Nobody’s perfect

Schon als Kinder lernen wird, dass nicht jeder immer alles gleich gut kann und Fehler einfach passieren, um etwas aus ihnen zu lernen.
Leider funktioniert diese Logik nicht ganz im Erwachsenenleben. Obwohl wir immer noch nicht alle alles gleich gut können und selbstverständlich auch Fehler machen, aus denen wir lernen, sind die Konsequenzen insbesondere im Berufsleben häufig existenziell. Durch diese wirtschaftliche Bedrohung wachsen schnell die Anspannung und der Zweifel, während sich das Selbstbewusstsein und die eigene Wertschätzung auf den Weg ins Nirwana befinden.
Anstatt auf unsere vermeintlichen Schwächen, sollten wir uns lieber auf unsere Stärken konzentrieren und uns selbst so behandeln – wertschätzen – wie wir es mit anderen tun würden. Dazu gehört es auch, sich von der Abhängigkeit positiver Feedbacks Anderer loszueisen und sich selbst loben und anerkennen zu können.
Allen, die immer noch damit argumentieren, dass ihr Verhalten eine Konsequenz aus Erfahrungen ist, die man nicht mehr ändern könne, sei gesagt, dass es sich durchaus lohnt, Ereignisse und die damit in Verbindung stehenden Personen aus der Vergangenheit neu zu bewerten und sie zu überwinden – das Leben geht weiter!

Der Weg zum Ziel

Wann man etwas erreichen will, sollte man wissen, was das Ziel eigentlich ist. Sie sollten spezifisch und realistisch sein, damit sie nicht von vornherein zum Misslingen verurteilt sind. Dabei ist es wichtig die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen, um die Arbeit auch bewältigen zu können. Menschen, die diese Regeln einhalten, sind besser organisiert und arbeiten deswegen strukturierter. Das ist wichtig, um nicht im Sumpf der Arbeit zu versinken und das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren. Bei der Planung kann es ebenso hilfreich sein, sich einen Zeitplan aufzustellen und sich selbst Deadlines zu setzen. Ebenfalls sollte ein bisschen Pufferzeit eingerechnet werden. Schließlich gibt es immer Dinge, die nicht ganz nach Plan laufen.
Nachdem also klar ist, was man kann, welches Ziel man hat und wie man es erreichen kann, gibt es ein weiteres Hilfsmittel, um die Pläne auch wirklich umzusetzen. Man erzählt Bekannten von der Planung und Zielsetzung. Das hat zwei Vorteile: Erstens tendieren wir dazu, nach einiger Zeit „Betriebsblind“ zu werden. Unsere eigenen Aufgaben und Positionen nehmen wir dann verfälscht wahr. Unsere Mitwisser können uns aber dabei helfen uns selbst und unsere Ziele klarer wahrzunehmen und somit fokussierter zu sein – eine gute Voraussetzung, um Ziele zu erreichen