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Working Today | July 23, 2017

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Kaffee: Der Treibstoff zum Arbeiten

Kaffee: Der Treibstoff zum Arbeiten

Der morgendliche Weg in die Kaffeeküche oder das Zubereiten eines Kaffees am Schreibtisch ist für viele Menschen das allererste, was morgens im Büro gemacht wird. Auch wenn es medizinisch betrachtet eine halbe Stunde dauert, bis das Koffein in den Blutkreislauf gelangt, dieser erste Schluck Kaffee ist für viele eine Notwendigkeit. Aber Kaffee ist mehr als nur eine Morgenroutine Kein Problem ist so gravierend, dass es nicht bei einer kleinen Pause, mit einem Gang zur Kaffeeküche, einer kurzen Unterhaltung während der Zubereitung und mit dem anschließenden Schub Koffein gelöst werden kann. Auch bei den allermeisten Besprechungen gehört eine Tasse Kaffee zur Grundausstattung. Die stimulierende Wirkung von Koffein auf den Menschen ist auch medizinisch nachgewiesen: Koffein wirkt vor allem auf die Psyche anregend, die Konzentrationsfähigkeit wird verbessert und Müdigkeit beseitigt. Die Speicherfähigkeit des Gehirns und auch die körperliche Leistungsfähigkeit werden erhöht. Kaffee ist ein Treibstoff zum Arbeiten.

Pad/Kapsel-Maschinen

Kaffeemaschine mit KapselnDer perfekte Begleiter für Menschen, die ihren Kaffee schnell, unkompliziert und qualitativ hochwertig genießen möchten, sind Kaffeepad- oder Kapselmaschinen. Hier wird ein bereits mit Kaffeepulver gefüllter Papierbeutel – das sogenannte Pad bzw. eine gefüllte Kapsel in das dafür vorgesehene Fach der Maschine eingelegt und auf Knopfdruck erhitztes Wasser hindurch gedrückt. Wo beim normalen Kaffeekochen mehrere Arbeitsschritte notwendig sind, genügt bei diesen Maschinen das Einlegen und ein Knopfdruck. Diese extrem unkomplizierte und schnelle Art der Zubereitung machen diese Maschinen so beliebt.

Technisch sind Kaffeepad- oder Kapselmaschinen mit herkömmlichen Siebträger-Espressomaschinen vergleichbar. Wie bei diesen wird erhitztes Wasser unter hohem Druck durch das Kaffee- bzw. Espressopulver gepresst. Ein wesentlicher Vorteil der Pad/Kapsel-Maschine besteht darin, dass die Kaffeemenge bereits vorportioniert ist. Sie gehören zu den kleineren Kaffeemaschinen, oft bestehen sie lediglich aus einem Träger für ein bis zwei Kaffee- oder Espressotassen, einem nachfüllbaren Wassertank und dem Träger, in den das Pad bzw. die Kapsel eingelegt wird. Neben einem Stromkabel verfügen sie über keine weiteren Anschlüsse. Einige Maschinen verfügen über einen doppelten Ausguss, mit dem zwei Tassen gleichzeitig befüllt werden können, und es gibt auch Maschinen mit integriertem Milchaufschäumer, womit neben Kaffee und Espresso auch Latte macchiato und Cappuccino problemlos zubereitet werden können.

Vor der Anschaffung einer Pad/Kapsel-Maschine muss der Einsatzzweck bedacht werden. Für einzelne Personen und kleine Haushalte reichen oft einfache und kleine Maschinen aus. Aufgrund der problemlosen Handhabung und der einfachen Reinigung sind sie aber auch in Büros sehr beliebt. Bei intensiver Benutzung, beispielsweise in einer großen Familie oder einem Büro, sollte die Maschine über einen entsprechend großen Wasserbehälter verfügen, um den Wassertank nicht ständig nachfüllen zu müssen. Wenn Latte macchiato oder Cappuccino zubereitet werden sollen, sind höhenverstellbare Ausläufe praktisch, da mit ihnen sowohl kleine Gefäße wie Espressotassen, aber auch Latte-macchiato-Gläser gefüllt werden können. Auch sollten vor dem Kauf der Preis und der Geschmack von Pads und Kapseln getestet werden, da für die meisten Pad-Maschinen nur die Kaffee-Pads des Herstellers verwendet werden können.

Für eine Pad/Kapsel-Maschine spricht nicht nur die besonders einfache Bedienung und die schnelle Zubereitung, sondern auch der Geschmack des Kaffees. Durch die schonende Röstung der Kaffeebohnen und die kurze Dauer des Brühens unter hohem Druck werden nur wenig Reiz- und Bitterstoffe aus dem Kaffeepulver gelöst. Das macht den Kaffee der Pad-Maschinen sehr bekömmlich, aromatisch und mild.

Pulverkaffee Brüher / Filter-Kaffeemaschine

Kaffeemaschine Brüher

Die vermutlich bekannteste Art, Kaffee zu brühen, ist die Filter-Kaffeemaschine. Sie besteht aus einem Filtereinsatz, in den Papierfilter eingelegt und Kaffeepulver eingefüllt werden. Wasser aus einem Wassertank wird nach dem Einschalten auf die perfekte Temperatur von 92 Grad gebracht und anschließend in das Kaffeepulver gegossen oder getropft, von wo aus der Kaffee in die darunter befindliche Kanne fließt. Diese Art der Zubereitung gilt als einfach, unkompliziert und der Kaffee oft als qualitativ und geschmacklich weniger ausgefeilt. Dieses Image darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass Filtermaschinen den letzten Jahren wieder populärer geworden sind. Eine Tasse Filterkaffee kann man heute sowohl in einem hippen Szene-Café in New York, im Großraumbüro oder in einem altmodischen Stehcafé finden.

Der maßgebliche Vorteil von Filter-Kaffeemaschinen ist die einfache, robuste Technik und die unkomplizierte Zubereitung auch von großen Mengen Kaffee. Das System eignet sich für Vieltrinker und große Büros oder für Veranstaltungen, auch aufgrund der Kosten, denn eine Tasse Kaffee kostet bei einem Pulverkaffee-Brüher meist nur einen Bruchteil von dem einer Portionsmaschine.

Einfach Maschinen sind für wenig Geld erhältlich. Viele Kaffeegenießer sind aber bereit, für Modelle mit gehobener Ausstattung entsprechend mehr auszugeben. In den letzten Jahren ist die Ausstattung dieser Maschinen komplizierter und komfortabler geworden. Es gibt Modelle mit eingebautem Timer, der zu einer eingestellten Uhrzeit automatisch mit dem Brühvorgang beginnt, auch ein eingebautes Mahlwerk kann man finden, mit dem der Kaffee direkt vor dem Brühvorgang auf den exakt gewünschten Grad gemahlen wird. Es gibt sogar Maschinen verschiedenen Bohnenbehältern, um den verwendeten Kaffee ändern zu können. Über einen Aromawahlschalter lässt sich die Stärke des Kaffees verändern, optionale Wasserfilter verbessern die Wasserqualität und Mengenwahlschalter limitieren die Menge des verwendeten Wassers und Kaffees automatisch. Es gibt Systeme mit besonderem Brühverfahren, die den Kaffee bekömmlicher machen sollen und nicht zuletzt existieren Maschinen mit integriertem Milchaufschäumer, mit denen auch Cappuccino und Latte macchiato hergestellt werden können.

Der Unterschied an Optionen, Modellen und Herstellern bei Filter-Maschinen ist riesig, genau wie die Preise der Geräte. Das Vorurteil, Pulverkaffee sei im Vergleich zu dem Kaffee aus Espressomaschinen oder Vollautomaten weniger bekömmlich und geschmacklich minderwertig, gilt heute allerdings nur noch eingeschränkt.

VollautomatKaffee Vollautomat

Ein Knopfdruck genügt, dann ertönt das charakteristische Geräusch, mit dem die Kaffeebohnen gemahlen werden, anschließend das Brummen, mit dem Wasser unter hohem Druck durch den frisch gemahlenen Kaffee gepresst wird und eventuell gleichzeitig noch Milch aufgeschäumt wird. Einige Sekunden später fließt, je nach Wunsch, Kaffee, Espresso, Cappuccino oder Latte macchiato in ein Glas oder eine Tasse. Kaffeevollautomaten stehen den Kaffeepadmaschinen in ihrer einfachen Bedienung nicht nach, Nutzer von Vollautomaten heben aber den Geschmack und die Qualität des frisch gemahlenen Kaffees hervor und die besonders einfache Art des Milchaufschäumens.

Kaffeevollautomaten sind wie Kaffeepad- bzw. Kapselmaschinen sogenannten Portionsmaschinen, das heißt, sie brühen in der Regel pro Durchgang nur ein bis zwei Tassen. Da der Brühvorgang selbst aber nur wenig Zeit in Anspruch nimmt, sind diese Geräte nicht nur für anspruchsvolle Einzelpersonen oder kleine Haushalte, sondern auch für mittlere und große Büros eine sinnvolle Option. Einige Kaffeevollautomaten bieten sogar eine Kannenfunktion an, mit der eine große Menge Kaffee gebrüht werden kann, allerdings sind die Kosten für diese Art des Kaffees deutlich höher als bei einfachen Filterkaffeemaschinen.

Bei einem Kaffeevollautomaten handelt es sich meist um eine größere, in jedem Fall aber um eine sehr komplexe Maschine. Neben einem Stromkabel verfügen die meisten Apparate über einen Behälter für Kaffeebohnen sowie einen Wassertank. Einige Maschinen verfügen über einen Wasseranschluss, mit dem sie direkt an einen Wasserhahn angeschlossen werden können. Viele Vollautomaten haben einen separaten Anschluss für Milch, die mit einem Schlauch angesaugt, erhitzt und aufgeschäumt werden kann. Auch existieren Modelle, bei denen sich individuelle Kombinationen von Mahlgrad, Tassenfüllmenge, Pumpendruck und Temperatur bis hin zur Milchschaummenge festlegen und in individuellen Profilen abspeichern lassen, damit wirklich jeder Nutzer den für ihn oder sie perfekten Kaffee erhält.

Aufgrund der vielfältigen und mitunter sehr komplexen Technik darf der Reinigungsaufwand dieser Geräte nicht unterschätzt werden. Zwar verfügen die meisten Modelle über ausgefeilte Selbstreinigungsfunktionen, sie erfordern aber trotzdem eine regelmäßige Wartung oder Grundreinigung, die man selbst, von einem spezialisierten Fachmann oder dem Kundendienst des Herstellers durchführen lassen kann.

Der Vorteil von Kaffeevollautomaten ist ihr Komfort und die Qualität sowie die Individualität des Produkts: Frisch gemahlenen Bohnen, schonende Röstung der Bohnen und ein aromatischer Geschmack mit wenig Bitter- und Gerbstoffen. Aufgrund der einfachen Bedienung, der hohen Qualität und der mitunter großen Menge an Kaffee, der täglich gebrüht werden kann, sind Kaffeevollautomaten oft die beste Wahl für Büros.

Siebträger-Maschinen

Barista and coffee machineWährend Kaffeevollautomaten ihren Nutzern ein Maximum an Komfort versprechen und den gesamten Vorgang vom Mahlen des Kaffees über das Brühen bis hin zum Aufschäumen der Milch selbst übernehmen, fordern Siebträger-Maschinen Handarbeit und werden genau dafür von ihren Befürwortern hoch geschätzt. Die Kaffeebohnen werden erst in einer – meist separaten – Kaffeemühle gemahlen und anschließend in den Siebträger umgefüllt. Dieser wird in der Siebträgermaschine befestigt, meist mit der charakteristischen Drehbewegung, wie man sie aus vielen Bars und Restaurants kennt. Bei einigen Maschinen werden Brühdruck, Wassermenge und Temperatur individuell eingestellt und daraus entsteht für viele Kaffeeliebhaber der beste Kaffee oder Espresso.

Wer den Aufwand nicht scheut und seinen Kaffee individuell und per Hand herstellen möchte, dem bieten sich zwei technische Varianten. Bei günstigen Einkreismaschinen erhitzt in der Regel ein Thermoblock das Wasser, wodurch nur wenig Zeit zum Erhitzen benötigt wird. Kritiker bemängeln, dass bei mehreren Brühvorgängen die Wassertemperatur schwankt und auch der relativ geringe Dampfdruck schlecht für die Qualität des Kaffees ist. Dagegen versprechen Modelle mit Kessel eine bessere Kaffeequalität. Da aber die Dampftemperaturen zum Aufschäumen von Milch und zum Brühen unterschiedlich sind, vergeht bei diesen Maschinen mitunter einige Wartezeit, um die Kesseltemperatur entsprechend einzustellen.

Einkreismodelle sind ideal für anspruchsvolle Espressotrinker. Liebhaber von Kaffeegetränken mit heißer Milch und Milchschaum sollten dagegen ein Zweikreismodell in Erwägung ziehen. Hier wird das Wasser für den Brühvorgang über einen separaten Wärmetauscher erhitzt. Diese Konstruktion ermöglicht es, gleichzeitig Espresso zu brühen und Milch aufzuschäumen. Auch wenn häufig mehrere Tassen nacheinander gebrüht werden sollen, ist ein Zweikreismodell vorteilhaft. Den qualitativ besten Kaffee versprechen Modelle mit zwei separaten Dampfkesseln, einen für das Brühwasser, den anderen für Dampf zum Aufschäumen. Diese Modelle versprechen gleichbleibende Temperatur und Dampfdruck unabhängig von der Anzahl der Brühvorgänge, sie sind auch die mit Abstand teuersten Maschinen.

Siebträger-Maschinen eigenen sich für Menschen, die Freude an hoher Qualität und an Handarbeit bei der Kaffeezubereitung haben und dabei auch nicht vor den entsprechenden Kosten zurück schrecken. In einer besonderen Variante, der Handhebelmaschine, werden der Druck und die Dauer des heißen Wassers im Kaffeepulver manuell durch Pressen eines langen Hebels bestimmt – die individuellste Art der Kaffeezubereitung.

Exoten – AirPress / Pressstempelkannen / Espressokannen

Espresso Kanne Mokka

Eine der bekanntesten Arten der Kaffeeproduktion dürfte wohl die Espressokanne sein. Die kleinen, oft aus Aluminium gefertigten Kannen werden mit Wasser und Kaffeepulver gefüllt und anschließend auf einem Herd erhitzt, es gibt aber auch Modelle mit einem elektrischen „Wasserkocher“, die mobil sind und lediglich einen Anschluss für ein Stromkabel benötigen. Diese Modelle sind einfach zu bedienen, eigenen sich aber nur für geringe Mengen Kaffee und Kritiker bemängeln, dass in diesem Kannen der Dampfdruck zu gering ist, um Espresso herzustellen, und es sich statt um Espresso um Kaffee handelt.

Pressstempelkannen erfreuen sich im privaten Bereich oder als individuelle Möglichkeit am Arbeitsplatz ebenfalls großer Beliebtheit. Hier wird Kaffeepulver in eine Glaskanne eingefüllt, heißes Wasser dazugegeben und der Brühvorgang durch das langsame Hinabpressen eines Stempels mit einem am Boden befindlichen Metallsieb beendet. Der Kaffee gilt als aromatischer als traditioneller Filterkaffee.

Eine andere, vergleichbare aber modernere Variante um Kaffee zu brühen ist die AirPress oder AeroPress bzw. Aerobie Kaffee- und Espressomaschine. Sie besteht aus einem Glastubus, der auf einer Seite mit einem Kaffeefilter und einem Sieb verschlossen auf einer Kaffeetasse aufgesetzt wird. Anschließend wird Kaffeepulver in den Tubus gefüllt und heißes Wasser dazugegeben. Nach einer individuellen Brühzeit wird der Kaffee mit einem Stempel langsam nach unten, durch den Kaffeefilter hindurch in die Tasse gepresst. Das Pulver bleibt im Filter zurück. Auch hier wird das intensive Aroma des Kaffees oft positiv hervor gehoben.

Während Pressstempelkannen und Espressokannen in vielen Haushalten zum Grundinventar gehören und guten Kaffee in kleinen Mengen produziert, ist das Airpress-System ein Exot. Seine Vorteile sind die mobile und einfache Anwendung, da lediglich Kaffeepulver und heißes Wasser, eine Tasse und der kleine Airpress-Aufsatz benötigt werden. Es eignet sich wie die Pressstempelkanne – die es auch in kleinen Größen gibt – für die Kaffeezubereitung in Büros, die selber weder über eine Kaffeemaschine oder eine Kaffeeküche verfügen.

Fazit

Die Möglichkeiten der Kaffeezubereitung sind vielfältig, genau wie die Auswahl an Kaffeemaschinen. Portionsmaschinen mit Tabs oder Kapseln eigenen sich für eine schnelle und unkomplizierte Zubereitung. Kaffeevollautomaten sind für Genießer und anspruchsvolle Kaffeetrinker geeignet, genau wie für große Büros, in denen Wert auf Flexibilität gelegt wird. Siebträgermaschinen wiederum sind perfekt für Individualisten mit allerhöchsten Ansprüchen. Aber egal, für welche Form der Zubereitung man sich entscheidet, Kaffee ist immer mehr als „nur“ ein Getränk. Es ist ein Muntermacher und Energiebringer, ein Treibstoff zum Arbeiten und für viele Menschen ein täglicher Genuss.

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