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Working Today | June 22, 2017

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Ein Leben mit innerem Frieden

Ein Leben mit innerem Frieden

Wenn wir uns so richtig über etwas ärgern, dann kann das den ganzen Tag vermiesen. Wir kommen nicht darüber hinweg, was uns passiert ist, fühlen uns häufig wahllos schlecht oder unfair behandelt. Wir sind unglücklich und denken, dass uns die Situation aus den Händen gleitet, wir ihr hilflos ausgeliefert sind. So machen wir unser Glück jedoch von Anderen abhängig – von ihren Bestätigungen und Ablehnungen. Die Kontrolle über unser persönliches Glück können wir jedoch zurückgewinnen, wenn wir nur wollen.

Es ist verführerisch, das eigene Glück von anderen Dingen und Personen abhängig zu machen. Doch der einfachste Weg ist bekanntlich nicht immer der Beste. Wahres Glück kommt von innen. Um es erleben zu können, muss man mit sich selbst im Reinen sein und sich kennen. Wahres Glück ist innerer Frieden, Ruhe. Ein tiefes und intensives Gefühl, auf das immer zurückgegriffen werden kann.
Die Freude über das Anwerben eines neuen Kunden oder die Euphorie nach einer gelungenen Party rufen keine echten Glücksgefühle hervor, wie es das Leben nach eigenen Werten tut.
Glück sollte jedoch unabhängig von „Gut“ und „Böse“, also den Dingen, welche uns jeden Tag passieren, betrachtet werden. So ist es möglich das eigene Glück zu kontrollieren, immer darauf zurückgreifen zu können und unabhängig zu sein.
Das dauerhafte Nachdenken darüber, wie schrecklich etwas war, ändert diese Tatsache nicht. Vielmehr entsteht daraus eine schlechte Erinnerung und die Tendenz, sein inneres Glück davon beeinflussen zu lassen.

Wer bin ich?

Eine einfache und gleichzeitig verdammt schwere Frage. Will man sie beantworten, muss man sich über die eigenen Werte und Moralvorstellungen bewusst werden. „Was empfinde ich als gut und was als schlecht? Wonach will ich streben und was überschreitet meine Grenzen und vor allem warum?“ Dies kann beispielsweise bedeuten, dass man jeden gleichbehandeln und ehrlich sein will. Dieser Umgang wird im Umkehrschluss dann auch von Anderen erwartet, was zu Meinungsverschiedenheiten führen kann. In ihnen müssen die eigenen Werte mitunter verteidigt werden.
Sind alle grundlegenden Fragen darüber, wer man ist und wonach man streben will, beantwortet, kann das eigene Handeln und das der Umgebung an den persönlichen Werten gemessen und nach ihnen gehandelt werden.

Glücklich sein

Wer nach seinen eigenen Werten lebt, strahlt dies auch auf seine Umwelt aus: Die Energie nicht nach fremder Bestätigung zu suchen. Die innere Zustimmung ist ausschlaggebend. Sie ist unverzichtbar für das Bewerten einer Situation oder des eigenen Handelns. Die Entscheidung hängt letztlich von den selbst gestalteten Werten ab.
Wollen wir also unser Glück zurückgewinnen, sollten wir es von der Abhängigkeit äußere Einflüsse erlösen. Anstatt diesen Einflüssen nun den Raum zu geben, die eigene Stimmung zu beeinflussen, kann nach einem Umgang mit ihnen gesucht werden. Nur so erlangen wir die Kontrolle über unser Glück zurück.

Der Alltag

Wenn man zum Glücklichsein seine Umwelt nicht braucht, kann man seine Energie für sinnvollere Dinge einsetzten.
Wer ein kleines Experiment wagen will, kann sich vier oder fünf Werte aufschreiben und eine Woche lang nach ihnen leben. Jeden Abend vor dem zu Bett gehen, sollte man sich fragen, ob nach ihnen gehandelt wurde und wie man sich fühlt. Am Ende der Woche kann dann darüber nachgedacht werden, wie man die Woche erlebt hat. Vielleicht stellt sich auch heraus, dass einige Werte verändert werden müssen.
Wer die Kontrolle über sein Glück zurückgewinnen will, sollte es nicht von Anderen abhängig machen. Diejenigen, die ihre eigenen Werte kennen, nach ihnen leben und sie verteidigen, können die Welt ein bisschen mehr auseinanderfalten – denn ihr Glück kommt aus sich selbst heraus