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Working Today | June 22, 2017

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Gymnastikball: Die gesunde Alternative zum Bürostuhl?

Gymnastikball: Die gesunde Alternative zum Bürostuhl?

Die großen, farbigen Bälle aus Kunststoff sind für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bekannt. Im Sport- und im Gesundheitsbereich zählen sie zu den anerkannten Hilfsmitteln. Sie leiden unter Rückenschmerzen? Informieren Sie sich über die Vorteile und Nachteile von Gymnastikbällen.

Größe berücksichtigen

Ein Gymnastikball ist relativ groß, was in etwa einem Durchmesser von 45 bis 85 cm entspricht. Er ist aus dickwandigem und hoch elastischem Kunststoff hergestellt, was eine außerordentliche Stabilität verspricht. Innen wird er mit Luft gefüllt, die am besten mit einer Luftpumpe eingeblasen wird. Ein derartiger Ball in leuchtenden Farben wird gerne für verschiedene Bedürfnisse und Aktivitäten in Anspruch genommen.

Gut für die Haltung

Oft und gerne wird er am Schreibtisch zum Sitzen genutzt, um eine bessere Qualität der Körperhaltung zur Rückenschonung zu erlangen. Für diesen Zweck richtet sich der Durchmesser nach der Körpergröße. Eine Gewichtsbelastung von 70 bis 100 kg dürfte kein Problem darstellen.

Sitzen und Trainieren

Der Gymnastikball ist schön bunt und farbenfroh, weshalb er außer zum Sitzen dazu anregt, mit ihm in verschiedener Weise zu trainieren. Mit diesem Ball wird unter anderem die geburtsvorbereitende Schwangerschafts-Gymnastik ausgeübt, wobei hierauf die werdende Mutter gleichzeitig mit dem werdenden Vater auf Anleitung bestimmte Übungen durchführen kann.

Kinder lieben die Riesenbälle

Außerdem finden Kinder viel Spaß an einem solchen fröhlichen Ball, die mit ihm beispielsweise ihr Gleichgewicht koordinieren lernen. Der Ball ist nicht nur im Haus anwendbar; aufgrund seiner Wetterfestigkeit und des leicht abwaschbaren Materials kann er auch im Garten zum Toben gute Dienste leisten. Die Fitness und die Geschicklichkeit werden ebenso bei den Erwachsenen mit wippenden und kreisenden Bewegungen im Sitzen und auf dem Ball liegend erhöht. Für ein Muskelaufbautraining in der Rehabilitation kann dieser Ball ebenso Verwendung finden, wie in der Sporthalle für verschiedene Turnübungen.

Vorteile

Therapeutische Wirkung

Schon lange bekämpfen Physiotherapeuten die Rückenschmerzen ihrer Patienten mit Übungen auf Gymnastikbällen. Beim Training mit dem Ball belasten Sie viele Muskelpartien gleichzeitig. Das flexible Material passt sich dem Körper an und schont die Auflageflächen und Gelenke während der Übungen. Gerade beim Rückentraining liegt die Wirbelsäule sanft auf und wird geschont. Das effiziente Training macht den Traum von einem Rückenschmerz freien Leben wahr.
Besonders Bürohengste hegen diesen Traum. Oftmals sind sie nach einem Bürotag aber einfach zu erschöpft, um noch eine Runde den Rücken zu trainieren.

Auch für Bewegungsmuffel

Aber auch Faulpelze und Bewegungsmuffel können aufatmen – nicht nur ein effizientes Training beugt leidigen Rückenschmerzen vor. Der Gymnastikball ist eine rückenschonende Alternative zum Bürostuhl und lindert auf Dauer Ihre Beschwerden. Warum ist das so? Auf einem Gymnastikball müssen Sie aktiv sitzen. Die Sitzfläche ist rund und gibt nach. Unbewusst oder bewusst müssen Sie im Gleichgewicht bleiben. Beim Austarieren Ihres Gewichts verändern sie stets leicht Ihre Position und das schont Ihre Wirbelsäule enorm. Der größere Bewegungsfreiraum auf dem Ball ist ein weiterer kleiner Vorteil.

Günstige Anschaffung und leichte Handhabung

Der Gymnastikball ist in der Anschaffung günstig und durch das leichte Material lässt er sich problemlos von A nach B heben.

Nachteile

Gymnastikbälle als eine Alternative zum normalen Bürostuhl waren eine ganze Weile lang sehr beliebt und wurden viel und gerne genutzt weil man sich davon versprach, etwas für seinen Rücken zu tun und besser zu sitzen als auf einem normalen Stuhl. Die meisten wissen mittlerweile, dass dies ein Irrglaube war, doch immer noch kommt es hier und da vor, dass zum Gymnastikball an Stelle eines guten und hochwertigen Stuhles gegriffen wird.

Dabei kann ein Gymnastikball als Sitzmöbel verwendet auch echte Schäden anrichten und genau das Gegenteil von dem erzielen, was man sich eigentlich von seiner Verwendung verspricht. Durch die dauerhafte Nutzung können zum Beispiel Muskeln und Bänder überbelastet und somit geschädigt werden. Zum tatsächlichen Training ist der Gymnastikball durchaus geeignet, jedoch nicht wenn dieses Training durch die Verwendung als Sitzmöbel quasi bis zu acht Stunden am Stück durchgeführt wird.

Nicht besonders flexibel

Weitere Nachteile von Gymnastikbällen begründen sich darin, dass sie sich anders als ein guter Schreibtischstuhl nicht in der Höhe verstellbar sind und sich auch an den Rücken des Sitzenden nicht anpassen lassen. Nicht von der Hand zu weisen ist zudem auch die erhöhte Verletzungsgefahr die mit der Verwendung von Gymnastikbällen einhergeht. Diese können wegrollen und sich unerwartet bewegen, wobei der Sitzende schon bei kurzer Ablenkung schnell zu Schaden kommen und sich ernstlich weh tun kann.

Als Sitzmöbel beschränkt geeignet

Empfehlenswert sind Gymnastikbälle als Sitzmöbel daher nur beschränkt. Man sollte es einfach nicht übertreiben. Kurze Einheiten während denen man auf einem solchen Ball sitzt oder ein gezieltes Rückentraining mit Gymnastikbällen können durchaus Sinn machen. Mindestens ebenso sinnvoll ist es aber auch, wenn man seine sitzende Arbeitsposition gelegentlich verlässt und dem Körper abwechselnde Positionen verschafft, schon das kann einen erheblichen Unterschied bedeuten.

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