Image Image Image Image Image Image Image Image Image Image

Working Today | July 23, 2017

Scroll to top

Top

Durchsetzungsvermögen im Beruf

Durchsetzungsvermögen im Beruf

Wer sich im Arbeitsleben durchsetzen will, braucht neben Talent und einem Funken Glück auch einen großen Glauben an sich selbst und in seine Fähigkeiten. Ein gutes Durchsetzungsvermögen ist dabei nicht nur für Führungskräfte wichtig. Auch beim Umgang mit Vorgesetzten, Geschäftspartnern und unter den Kollegen ist es unersetzlich.

Durchsetzungsvermögen?

Wer sich durchsetzen kann, verfügt über die Fähigkeit, seine eigenen Meinungen, Ideen oder Ansichten vor Anderen zu verteidigen. Dabei verfolgt die Person ein gewisses Ziel. Es geht dabei nicht darum, Anderen seine Meinung aufzuzwingen oder sie gar für unfehlbar zu halten. Es ist wichtig das Gleichgewicht zwischen Durchsetzen und Nachgeben zu wahren und jedes Mal neu zu finden.
Nicht nur Unternehmen und Auftraggeber profitieren von Mitarbeitern oder Freelancern, die ein ausgewogenes Durchsetzungsvermögen haben. Es bedeutet für sie, sich selbst und ihre Fähigkeiten besser verwirklichen zu können und erfolgreicher zu sein.

Berufsleben

Ein gesundes Durchsetzungsvermögen hat bei so manchem schon bemerkenswerte Ergebnisse zu Tage gebracht. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um eine Festanstellung, Freelance, Team- oder Einzelarbeit handelt. Einem Arbeits- oder Auftraggeber wird immer eine Gegenleistung zu seiner Zahlung angeboten, nämlich die Arbeit. Genau deswegen sollte die Zusammenarbeit eine „Win-Win Situation“ sein. Das bedeutet zum Beispiel, sich bei Bedarf eine angemessene Entlohnung einzufordern, sich gegen ungerechte Behandlung zur Wehr zu setzen und eigene Ideen einzubringen. Wer sich bei seiner Arbeit fair behandelt fühlt, wird sich mehr für sein Unternehmen engagieren und deswegen gute und innovative Leistung bringen wollen.

Wer und wie bin ich?

Durchsetzungsfähige Menschen nehmen sich selbst genauso ernst, wie andere Menschen und behandeln sie auch dementsprechend. Dies führt zu einem sozialeren Miteinander und wird mit Respekt und Anerkennung belohnt. Wer sich durchsetzen will, sollte sich also selbst wert- und seine Fähigkeiten einschätzen können. Menschen, die das nicht können, tendieren nämlich dazu, von vornherein Angst vor Ablehnung und dem Scheitern zu haben. Sie vorschnell auf, machen sich nieder und ziehen sich zurück. Das ist kontraproduktiv.
Nicht nur der Umgang mit Kritik kann geübt werden, auch Lob sollte angemessen aufgenommen werden. Ein Kompliment sollte man genießen können.

Kommunikation

Es macht einen Unterschied, wie man etwas sagt, welche Worte gewählt werden, wie die Körperhaltung und die Stimmlage sind. Man schafft sich nicht mehr Respekt, wenn man ausfallend wird, schreit oder utopische Forderungen stellt. Der Ton macht schließlich immer noch die Musik. Mit unserer Körperhaltung senden wir unterbewusst Signale. Wem es schwerfällt die Haltung zu verändern, kann auf das altbewährte Training vor dem Spiegel zurückgreifen.
Bei Gesprächen und Diskussionen sollte immer mit vernünftigen Argumenten überzeugt werden. Sie müssen klar und verständlich sein, um Missverständnissen vorzubeugen. In Konfliktsituationen heißt sich durchsetzen, standhaft zu bleiben und Anliegen trotzdem sachlich und fair darzulegen.
Unrealistische Ziele sind eine weitere Hürde. Die Vorstellungen der Auftraggeber oder Vorgesetzten sind nicht immer realistisch. Aber auch Mitarbeiter sollten realistisch einschätzen können, welche Arbeite sie in welcher Zeit bewältigen können. Um die Zusammenarbeit nicht unter dem Zeichen der Enttäuschung zu beginnen, sollten Differenzen besprochen und die Gründe logisch nachvollziehbar dargelegt werden.
Letztlich ist Kommunikation immer Ursache und Wirkung und somit auch der Schlüssel zum persönlichen Erfolg